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Glas- und Hüttenmuseum Wieda

     

 

 

 

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AKTUELL:

 

Veränderte Museums-Öffnungszeiten während der

"Wiedaer Krippenweihnacht"

vom

25.11. bis zum 30.12.2016:

freitags + samstags: 16.00 - 19.00 Uhr

sonntags: 15.00 - 17.30 Uhr

2. Weihnachtstag: 15.00 - 17.30 Uhr

30.12. (letzte Öffnung 2016): 15.00 - 17.30 Uhr

Von Januar bis März 2017 Winterpause

(aber Führung in dieser Zeit möglich - nach tel. Absprache (05586 / 388).

Die erste offizielle Museumsöffnung 2017 ist am 2. April

 

 Sonderausstellung im

Glas- und Hüttenmuseum Wieda

 

Künstlerische Darstellungen auf Harzer Ansichtskarten (Teil 1)

 1._Wieda_1906.jpg    2._Bad_Sachsa_Ravensberg_1890.jpg    3._Walkenried_Kloster-Ruine_1920.jpg

Sonderausstellungen über kulturhistorische, nicht zuletzt Harzer Themen, haben im

Wiedaer Museum bereits Tradition und erfreuen sich weit über den Ort hinaus großer

Beliebtheit. In vielen Ausstellungen der vergangenen Jahre spielten dabei

fotografische und überhaupt bildnerische bzw. kunstgewerbliche Themen und

Aspekte eine zentrale Rolle. So auch in der letzten, jetzt beendeten Ausstellung über

"Photographen und Photographien zu Kaisers Zeiten", die über 800 Besucher

verzeichnen konnte.

 

Die neue Ausstellung im Rahmen der "Wiedaer Krippenweihnacht 2016" stellt

nunmehr künstlerische Darstellungen auf Harzer Ansichtskarten in den Mittelpunkt.

Das Material, das in den letzten Jahrzehnten von Klaus Pfeiffer zusammengetragen

wurde, umfasst, neben Originalradierungen und Lithografien aus dem "goldenen

Zeitalter" der Ansichtskarte bis 1918 auch Wiedergaben von Zeichnungen,

Aquarellen oder Gemälden, wobei grafische Gestaltungen nach 1900 auch oft mit

Fotografien kombiniert wurden. Thematisch steht dabei diesmal der Südharz mit

angrenzenden Orten und Städten im Mittelpunkt. So können historische Bildmotive

von Walkenried (Kloster), Bad Sachsa (z.B. Ravensberg), Bad Lauterberg (z.B.

Wiesenbeker Teich), Scharzfeld (Burgruine), Osterode oder Braunlage bis zu den 7

Oberharzer Bergstädten und Bad Harzburg im Westharz in Vergrößerungen oder im

Original betrachtet werden. Ebenso eine Reihe besonders gestalteter Ansichtskarten

aus einigen benachbarten Orten im Ostharz bis Ilfeld und Nordhausen. Darüber

hinaus werden allgemeine Harzmotive, Anlasskarten (Jubiläen und Feste), Werbe-

und Scherzkarten thematisiert.

 

Soweit bekannt, werden die Bildautoren bzw. die Verlage genannt und Material über

die Biografien der Künstler zugänglich gemacht, so auch die verdienstvollen

Veröffentlichungen zum Thema von Wiebke Kock / Goslar in der Zeitschrift "Unser

Harz" ab Heft 3 / 2016. Eine Abstimmung der Wiedaer Macher mit der Autorin hat

dazu in den letzten Wochen stattgefunden.

 

Aufgrund der Fülle des vorliegenden Bildmaterials werden in diesem Jahr Karten

vom Brocken und den größeren Städten im Ostharz ausgeklammert und sind für eine

Folgeausstellungen ab Ende 2017 vorgesehen. Eine kleine Sammlung von Exponaten

aus der Zeit des Jugendstils um 1900 und der nachfolgenden Epoche (Art Déco)

ergänzt die Bilderschau.

 

Die Ausstellung im Obergeschoss des Wiedaer Rathauses (im Erdgeschoss wird die

traditionelle Krippenausstellung präsentiert) ist während der "Wiedaer

Krippenweihnacht vom 25. November bis zum 30. Dezember freitags und samstags

von 16.00 bis 19.00 Uhr und sonntags von 15.00 bis 17.30 Uhr geöffnet, zusätzlich

am 2. Weihnachtstag (26.12.), jedoch nicht am Heiligabend und am 1. Weihnachtstag.

 

     

 

Neue Ausstellungsbereiche:

1. Historische Küche um 1600 mit Gebrauchsgeschirr eines Glasmacherhaushalts (Bodenfunde vom Hüttenplatz der Weinglashütte).

2. Sonderausstellung "Künstlerische Darstellungen auf Harzer Ansichtskarten" (Teil 1).

 

 

 Als Themen-Museum dokumentiert es den wirtschaftlichen und historischen Hintergrund des Ortes in den zwei Abteilungen Glashüttenwesen // Bergbau und Verhüttung.

 Untergebracht sind die Ausstellungen im Obergeschoss des ehemaligen Wiedaer Rathauses in der Otto-Haberlandt-Str. 49, vorerst erreichbar über den Seiteneingang am Südflügel des Gebäudes.

 Träger des Museumsprojektes ist der Förderkreis Glas- u. Hüttenmuseum Wieda e.V.

 In der Abteilung Glashüttenwesen wird die ca. 100-jährige Glashüttentradition (17. Jh.) im Wald bei Wieda aufgezeigt. Im Mittelpunkt steht die „Weinglashütte“ in der Glasmachersiedlung „Westerwieda“. Zum „Fundkomplex Weinglashütte“ gehören vielfältige Bodenfunde vom Hüttenplatz der Weinglashütte, die Einblicke in die Arbeit und das Leben der Glasmacher im Wald gewähren.

 Im Themenbereich „Arbeit in der Weinglashütte“ werden die Rohstoffe für die Glasherstellung, das Glasmacherhandwerk sowie die verschiedenen Gefäßformen der Glasproduktion präsentiert.

Neben Gebrauchsglas produzierte die Glashütte besonders hochwertige Gläser für gehobene Ansprüche: Weingläser (Römer), Becher, Krüge, Kannen, Humpen, Pokale, Glaslöffel etc.

 Im Themenbereich „Wohnen in der Glasmachersiedlung“ werden reich bemalte Renaissance-Keramik (Schüsseln, Teller, Töpfe und Krüge), Gebrauchskeramik aus dem Küchenbereich, Steinzeug, eiserne Gegenstände sowie Kinderspielzeug und Kleinobjekte (Schmuck, Bronzefragmente und Tonfiguren) ausgestellt.

Anhand der Zierkeramik aus verschiedenen Herstellungsgebieten lassen sich vielfältige Beziehungen der Glasmacherfamilien zum hessischen, thüringischen und sächsischen Raum feststellen.

Einige Inhalte des Themenbereichs „Wohnen in der Glasmachersiedlung“ können jedoch erst zu einem späteren Zeitpunkt in der Ausbaustufe II  dargestellt werden.

 Die Ausstellung hat nicht nur einen regionalen Bezug, sondern ist auch überregional für die Glashüttenforschung von Bedeutung.

 In der Abteilung Bergbau und Verhüttung stehen die Wiedaer Eisenhütte und ihre Anschlussbetriebe im Mittelpunkt. Dabei geht es um die historische Entwicklung von der Hochofenhütte der frühen Neuzeit bis zum Gießereibetrieb des 19. u. 20. Jahrhunderts, um die Produktionsanlagen und -mittel sowie vor allem um die Produkte. Hier werden in erster Linie Eisenkunstguss, Öfen und Herde gezeigt.

 Neben schönen Prototypen der „Regulierofenzeit“ vor und nach 1900 sind „Allesbrenner“ der 30er bis 60er Jahre des 20. Jahrhunderts sowie Ölöfen aus der Produktion bis zur Stilllegung der Hütte im Jahre 1972 zu sehen.

Nicht vergessen werden die Menschen, die diese Erzeugnisse in harter Arbeit schufen: Modelleure, Modelltischler, Former, Schlosser oder Emaillierer, die auf eindrucksvollen zeitgenössischen Fotos festgehalten wurden.

 Informationen und Exponate gibt es auch zur ehemaligen Zündholzfabrik, einem Nachfolgebetrieb auf dem Gelände der alten „Unterhütte“ (heute > Gascogne Sack / Sachsa Verpackung

 In einem Raum wird der ehemalige Bergbau des Wieda-Zorger Roteisensteinreviers in Form von „Gezähen“ (Werkzeugen) der Bergleute, von Erzen und Gesteinen sowie von Fotos und Rissen dokumentiert.

 In der zukünftigen Ausbaustufe II sind der Ausbau einer Stollenpartie und eines Abbauortes geplant, darüber hinaus die Darstellung des Zinnoberbergbaus, der Köhlerei, des Transportwesens (Fuhrleute) sowie des Versorgungsbereichs für die Bevölkerung.

 Ein Inforaum, der z.Zt. Text- und Bildtafeln enthält, soll in Zukunft durch eine Multimedia-Ecke ergänzt werden, in der prägnante Kurzinformationen über die Ortsgeschichte und Ortsentwicklung sowie über die verschiedenen thematischen Bereiche des Museums abgerufen werden können.

Ein Archiv mit Schrift- und Foto-Dokumenten befindet sich im Aufbau.

 

Museumshomepage
Facebook-Seite
Bildergalerie
Gemeinde-Homepage
Tourist-Info


Kontakt:

Förderkreis Glas- u. Hüttenmuseum Wieda e.V.
Dieter Rempel,
1.Vorsitzender
Teichwiese 5
D-37447 Wieda
Tel.: 05586 / 388
d.rempel@t-online.de

 

Öffnungszeiten:

von April -  Oktober:
Jeden ersten Sonntag im Monat mit Führung von
15:00 Uhr bis 17:00 Uhr sowie Mittwochs 13.30 - 15.00 Uhr.

 

Individuelle Sondertermine nach vorheriger Absprache möglich unter
Tel.: 05586 / 388

Wir erheben keinen Eintritt,

freuen uns jedoch über Ihre Spende zum weiteren Ausbau des Museums. Vielen Dank!
Sie können auch Mitglied im Förderkreis werden, sprechen Sie uns bitte an!

 


letzte Änderung: 24.03.2014

 International Information

 

The glass and industry museum Wieda opened its doors to the public on the 10th June 2005.

The museum documents the economic and historical background of the town within the two sections of glassmaking and mining / smelting.

The exhibitions are housed in the former town hall on the first floor. The address is Wieda Town Hall, Otto - Haberlandt - Strasse 49.

You can access the museum via the side entrance at the south wing of the building.

Sponsor of the museum project is the Institution of Glass and Industry Museum Wieda eV.

The Glassmaking Section presents the 100-year-old, 17th century, traditional glass industry in and around the forest near Wieda.

The main focus is on the "wine glass factory" in "Westerwieda”, where numerous archaeological finds from this glass factory provide an insight into the work and lives of glassmakers.

Under the theme "Working in the wine glass factory” the museum displays the raw materials for glass manufacture, glassmaking craft and the various forms of glass container production.
The glass factory produced glasswork of top-quality standards, such as

high performance top-quality lenses, wine glasses, cups, jugs, pitchers, tankards, goblets, glass spoons and much more.

Under the theme "Living in the glassmaking settlements" you can see richly painted Renaissance pottery (bowls, plates, pots and jars), kitchen pottery, stoneware, iron objects as well as children's toys and small objects (jewelry, bronze fragments and clay figures).

 On the basis of decorative ceramics from different production areas you can identify different connections to the family of glassmakers in Hessen, Thuringia and Saxony.
Some of the content of the theme "Living in the glassmaker settlement" will be on display at a later stage.
The exhibition has not only a regional focus, but also nationwide for the research of important glass works.

In the section of mining and smelting are the ironworks and its operations. It displays cast iron stoves and cookers, which were a historical development of the blast furnace of the early modern period to foundry operation of the 19th and 20th century.

 
On display are beautiful prototypes of the "Regulierofenzeit" (regulating furnace) before and after 1900 as well as "Allesbrenner" (all burning furnace) of the 30’s to 60’s of the 20th century and oil stoves. They were produced there until the closure of the factory in 1972.
The people, who produced these products, will never forget the hard work that went into their production. Model makers, model carpenters, molders, fitters and enameller worked together, which have been recorded on impressive contemporary photos.

Information and exhibits on the former match factory, a successor operation can also be seen at the old "Unterhütte" (now called Gascogne Sack / Sachsa packaging company).

In one room, the former mining of Wieda-Zorge red iron stone is presented in the form of tools of the miners, documents of ores and rocks, as well as photos.

In the future stage II an expansion of a tunnel section and a mine site are planned, as well as the presentation of the tin mining, charcoal making, transportation carriers and staff welfare facilities.
Our current information centre, which displays text and image panels, will be expanded in the future by a multimedia area. It will include the concise summary of information on the local history and development of the village and the different areas of the museum.
An archive of written and photographic documents is under construction.

 

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