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Museum im Ritterhaus - Osterode am Harz

 

   

 

 

 

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AKTUELLES

Aus dem Harz Kurier vom 26. November 2015 (Michael Paetzold):

"Stadtgeschichte in neuem Gewand

25 Jahre alte stadtgeschichtliche Abteilung im Museum im Ritterhaus wird umgestaltet.

...Deshalb laufen im Ritterhaus derzeit die Vorbereitungen für eine neue Dauerausstellung zum Thema

Mittelalter und Stadtgeschte... Neue Themenbereiche werden Stadtherren und Gründung, die alte Burg,

Häuser, Straßen und Mauern, Gesetz und Strafe, Heim und Herd, Feuer und Krieg sowie Markt und Münze sein.

Transportiert werden sollen die Themen mit neuen Ausstellungsmitteln, mit großformatigen Darstellungen und

Texten die weniger wissenschaftlich, dafür unterhaltsamer aber dennoch informativ formuliert sind....

Museumspädagogische Aktivstationen sollen jüngere Besucher stärker in die Materie einbinden und gleichzeitig

größere Aufmerksamkeit wecken. >Unser Plan ist, die überarbeitete Ausstellung bis zum 22. Mai, zum

Internationalen Museumstag wieder präsentieren zu können. In Teilen sind wir vielleicht schon zu Weihnachten fertig>

hofft Museumsleiterin Angelika Paetzold...."

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Am Rollberg, Hausnummer 36, befindet sich in einem imposanten Bürgerhaus, dem sogenannten Ritterhaus, das Osteroder Museum. Ritterhaus wird das Gebäude deshalb genannt, weil sich an der Außenfassade eine hölzerne ritterähnliche Figur befindet. Das Museum selbst entstand 1936, mit der Sammlung historischer, kultureller und geschichtlich interessanter Objekte wurde jedoch bereits Ende des 19. Jahrhunderts begonnen.

Das Museum bietet dem Besucher in elf Abteilungen, die sich auf drei Etagen erstrecken, einen beeindruckenden Querschnitt durch die Geschichte der Stadt.

Die thematisch in die verschiedenen Lebensbereiche der Menschen gegliederte Abteilung "Stadt" befindet sich im großzügig angelegten Erdgeschoss. Sie beginnt mit der Entstehung der Siedlung zum Ende des 10. Jahrhunderts. Auf eindrucksvolle Weise wird hier das Zusammenwachsen zur Stadt dokumentiert. Ferner sind Grabbeigaben des letzten Herzogs von Braunschweig-Grubenhagen zu sehen, dessen Familie bis 1596 die Herrschaft inne hatte.

Das politische Leben sowie Verwaltung, Gerichtsbarkeit und politische Organisation zeigt der Bereich "Rathaus".

Das Leben, die häusliche Ordnung spiegelt sich in der Abteilung "Bürgerhaus" wider. Zu sehen sind Gegenstände des täglichen Gebrauchs. Dabei wird auch auf das damalige Bildungswesen - Osterode hatte eine Lateinschule, auf das Gesundheitswesen und das Leben der jüdischen Gemeinde eingegangen.

Der Lebensbereich "Markt" dokumentiert das wirtschaftliche Geschehen. So findet der Besucher hier auch interessante Details zum Handel und zum Münzwesen in Osterode.

Dokumente zum Kriegsgeschehen und den Brandkatastrophen werden in der Abteilung "Wehr und Wacht" gezeigt.

Den Mittelpunkt der stadtgeschichtlichen Abteilung bildet ein Modell der Stadt Osterode, wie sie um 1860 ausgesehen hat. Die Veränderungen während der letzten 100 Jahre veranschaulichen Fotoaufnahmen sehr eindrucksvoll.

Seit 1952 besteht eine Partnerschaft zwischen der Heimatkreisgemeinschaft Osterode/Ostpreußen und der Stadt Osterode. Die Abteilung "Heimatstube Osterode/Ostpreußen" zeigt Exponate, die einen Eindruck von der Lebensweise und der Kultur der dort lebenden Menschen geben sollen.

Im ersten Stockwerk befindet sich ein Raum, der den Lebensabschnitt beschreibt, den der spätgotische Bildschnitzer "Tilman Riemenschneider" in Osterode verbrachte. Die Abteilung "Handwerk" schließt sich an. Historische Handwerkskunst, Werkzeuge, Innungsladen und Zunftpokale geben einen Über- und Einblick in das Leben und Schaffen der Silber-, Messing-, Zinn- und Eisenschmiede, der Schuhmacher, Lohgerber, Böttcher und Eisengießer in Osterode.

Am Beispiel einer der bedeutendsten Familien wird in der Abteilung "Schachtrupp" die gehobene Wohnkultur des 19. Jahrhunderts dokumentiert und die Anfänge industrieller Fertigung in Osterode aufgezeigt.

Im Anschluss daran die Abteilung "Gipsindustrie".
Die "geologische, ur- und frühzeitliche Sammlung" befindet sich mit einer umfangreichen Sammlung ebenfalls im ersten Stockwerk. Hier wird beispielsweise ein Mammutstoßzahn sowie der Schädel eines Wollnashorns gezeigt.

"Rittersaal" wird die große Speicherdiele mit bleiverglasten Fenstern genannt, die sich im zweiten Stock befindet. Heute finden hier in regelmäßigen Abständen die unterschiedlichsten Ausstellungen und Veranstaltungen einheimischer Künstler statt.

Der "historische Apothekenraum" zeigt eine umfangreiche Sammlung zum Thema Apotheken- und Gesundheitswesen.
Einen Glanzpunkt der Abteilung 9 "Kirchenkunst" stellt ein gotischer Flügelaltar aus dem 15. Jahrhundert dar. Spätmittelalterliche und barocke Heiligenfiguren sowie einige Totenkränze und Totenbretter aus der Region vervollständigen die Ausstellung.

Die Themenschwerpunkte in der Abteilung "historische Kleidung" reichen von ländlicher historischer Kleidung über Blaudruck bis hin zu Flachsanbau und -verarbeitung und der Wollwaren- und Leinenfabrikation, die im 18. und 19. Jahrhundert einen großen Stellenwert innen hatte.

Auf die "Geschichte des Osteroder Stadtwaldes" wird in der letzten Abteilung eingegangen und die Veränderungen in der Forstarbeit bzw. auf moderne ökologische Probleme des Waldes wie Artenschutz und Waldsterben eingegangen.

Sehenswert ist auch der "Innenhof" des Museums, wo sich Teile einer historischen Schmiede und alte Feuerwehrwagen befinden. Die schön gestaltete Hofanlage bietet den Rahmen für vielfältige Aktivitäten, wie zum Beispiel Weinfest, Handwerkermarkt oder Spielaktionen.

 

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Kontakt

Museum im Ritterhaus
Frau Paetzold

Rollberg 32

Telefon: 05522 / 91 97 93


 Öffnungszeiten:

Dienstag bis Freitag

10.00 – 13.00 Uhr

14.00 – 17.00 Uhr

Samstag + Sonntag 

14.00 – 17.00 Uhr

Montags geschlossen!

 

 

 


letzte Änderung: 24.03.2014

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