Kulturoffensive Suedharz 

Chronik

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Museumsleute  kommen zusammen

Herbstversammlung am Montag, 3. Dezember 2012, in Bad Sachsa  

 Die Museumsvertreter in der Kulturoffensive Südharz kommen zu ihrer Herbstversammlung zusammen. Am Montag, dem 03. Dezember 2012, ab 18.00 Uhr, findet sie im Besprechungszimmer des ehem. Postgebäudes, Poststr. 3, in Bad Sachsa, statt.  Auf der Agenda stehen die Herausgabe eines neuen Kulturflyers, die Ausrichtung des 9. Museumstages in 2013 und die Neugestaltung der Homepage. Zudem wird Angelika Paetzold von der erfolgreichen Zertifizierung des Museums im Ritterhaus berichten.  

 


Zum ersten Mal im Grenzlandmuseum!

 

Der 8. Südharzer Museumstag bot ein buntes Programm für Jung und Alt

Klaus Koch strahlt. Der Vorsitzende des Fördervereins Grenzlandmuseum Tettenborn ist sichtlich zufrieden. Der 8. Südharzer Museumstag ist gerade in Tettenborn zu Ende gegangen. Anlass war in diesem Jahr das 20-jährige Jubiläum seiner Einrichtung. Besonders erfreut hat ihn, dass unter den Besuchern auch Tettenborner gewesen sind, die zum ersten Mal das Museum besuchten. Kaum zu glauben, denn immerhin zählt das Grenzlandmuseum zu den besucherstärksten Einrichtungen der Kulturoffensive Südharz. Über 8.000 waren es allein im vergangenen Jahr. Mit der gelungenen Einbindung der gesamten Dorfgemeinschaft stand das diesjährige Museumsfest auch im Zeichen von gelebtem Gemeinsinn. Die Tettenborner Vereine hatten zuvor in einem unglaublichen Kraftakt das Dorfgemeinschaftshaus umgebaut, so dass sie unter anderem den lang gehegten Wunsch nach mehr Ausstellungsfläche realisierten. Aber auch der verführerische Kaffeeduft, das große Kuchenbuffet und die musikalischen Darbietungen sind der Dorfgemeinschaft zu verdanken gewesen. Dazu animierte die Sonderausstellung MUSUKU und neun weitere Museen die Gäste sich auf die Südharzer Kultur einzulassen. Zahlreiche Mitmachaktionen ließen die Kleinen einen kurzweiligen Tag im und am Dorfgemeinschaftshaus Tettenborn verbringen. Einer der Höhepunkte der Veranstaltung war aber zweifellos der Besuch und der Vortrag vom früheren Bundesinnenminister Dr. Rudolf Seiters.


 

Unsere Heimat von der Jugend interpretiert

Kunstausstellung  MUSUKU im Museum im Ritterhaus eröffnet

                    

Es war ein hartes Stück Arbeit. Am Ende hatte sich aber der Einsatz von Angelika Paetzold, Museum im Ritterhaus, und Rainer Guse, Volksbank im Harz, ausgezahlt. Am 35. Internationalen Tag der Museen eröffnete im Museum im Ritterhaus in Osterode Bürgermeister Klaus Becker und Frank Uhlenhaut die Kunstausstellung „MUSUKU“. 16 Kunstwerke von sechs Schulen im Landkreis Osterode umrahmten die Besucher im Rittersaal. Insgesamt beteiligten sich über 300 Schüler an dem Wettbewerb. Die sehr vielfältigen Interpretationen rund um den Begriff Heimat ließen die Jury im Vorfeld der Preisverleihung lebhaft diskutieren. Doch am Ende sollten in drei Kategorien drei erste Plätze vergeben sein. Bewertet wurden Kreativität, Materialeinsatz und die Auseinandersetzung mit dem Thema. Der Sieger der Kategorie I „Material“  hieß KGS Bad Lauterberg. Die Schüler kreierten ein historisches Kleid, das mit Naturmaterialien bestickt war. In dieser Rubrik gab es zwei zweite Plätze. Die BBS II Fachhochschule Sozialpädagogik und die Wartbergschule, beide Osterode, konnten die Jurymitglieder mit ihren Werken überzeugen. Als Erster der Kategorie II „Thematische Auseinandersetzung“ wurde das Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium Herzberg auserkoren. Über 200 Bilder von zumeist Fachwerkhäusern fügten sich zu einem Gesamtkunstwerk zusammen, das allerdings nur im Ansatz bei der Eröffnungsveranstaltung präsentiert werden konnte. Die KDS Bad Lauterberg sicherte sich hier die Plätze zwei und drei. Die Besucher bekamen ein Bergwerk und eine Brockenhexe zu sehen. Und zu guter Letzt konnte die BBS II Fachhochschule Sozialpädagogik in Osterode die Juroren mit einem „Koffer voller Heimat“ in der dritten Kategorie begeistern. Die BBS II nahm auch die Geldpreise für die weiteren Ränge in Empfang. Mit „Heimatwerk“ und „Harzer Production“ ließen sie die anderen Teilnehmer hinter sich. Mit dem Kunstwettbewerb wollte die Kulturoffensive Südharz Kontakt zur jüngeren Generation aufnehmen. Ohne Zweifel ist dies dem regionalen Museumsverband gelungen. Daran lässt sich anknüpfen. Die Kunstausstellung ist noch bis zum 30. Juni 2012 in Osterode zu sehen. Anschließend soll sie nochmals zum 8. Südharzer Museumstag einem größeren Publikum zugänglich gemacht werden.

 


 

Ein Symbol für die Kulturarbeit im Südharz gefunden

Frühjahrstagung der Kulturoffensive Südharz verabschiedete Vereinslogo

 

 

 

Knapp zwei Jahre dauerte die Suche nach einem geeigneten Vereinslogo. Immer wieder gab es Vorbehalte und Änderungswünsche vonseiten der Museumsvertreter. Über zehn Vorschläge standen zur Diskussion. Vor kurzem beendete nun die Frühjahrstagung der Kulturoffensive Südharz im Grenzlandmuseum Tettenborn das Auswahlverfahren. Das neue Logo erfüllt nach Ansicht der meisten Mitglieder am Besten die festgelegten Prämissen: Das offene gotische Tor symbolisiert die vielfältige Kultur, der Schriftzug "offensiv" die Offenheit zur Zusammenarbeit und die Bergsilhouette des Ravensberges den Südharz. Zudem nehmen warme Erdfarben Bezug auf die Harzer Natur. Das Logo entstand aus Entwürfen der Agentur Landsiedel-Müller-Flagmeier GmbH, Nordhausen, und von Dr. Ralf Nielbock, Scharzfeld.

 


Ein Hornissennest bis zur Handdruckspritze

Das Ellricher Feuerwehrmuseum erhielt Eichentafel überreicht

Am Mittwochabend überreichte Archehof – Betreiber Karl-Heinz Baumann und der Vorsitzende der Kulturoffensive Südharz, Frank Uhlenhaut, den Verantwortlichen des Ellricher Feuerwehrmuseums eine beschnitzte Eichentafel. Die eineinhalb Meter große Platte erinnert an die Ausrichtung des 7. Südharzer Museumstages im letzten Jahr in Ellrich. Die Übergabe erfolgte direkt am Feuerwehrmuseum. Bürgermeister Matthias Ehrhold, Stadtbrandmeister Bernd Recknagel, Fördervereinsvorsitzender Kurt Buse und Museumsleiter Stefan Zimmermann nahmen sie im Empfang. Der passionierte Schnitzer Karl-Heinz Baumann bildete darauf unter anderem das Ellricher Spritzenhaus von 1876 ab. Das Feuerwehrmuseum beherbergt über 1.000 Exponate. Vom Hornissennest bis zu Hochdruckspritzen vom 19. Jahrhundert findet der Besucher hier seit über 10 Jahren alles rund um das Feuerwehrwesen. Es ist mittlerweile die fünfte Eichentafel seit 2005, die für die regionalen Museen wirbt. Frank Uhlenhaut danke den örtlichen Akteuren für die Ausrichtung des Museumstages und Karl-Heinz Baumann für die Anfertigung der Tafel.

 

Hatten schwer zu tragen: Bernd Recknagel, Frank Uhlenhaut, Karl-Heinz Baumann, Kurt Buse, Stefan Zimmermann und Bürgermeister Matthias Ehrhold (v.l.n.r.)


 

Musea in de zuidelijke Harz

Südharzer Museen werben künftig auch auf Niederländisch!

Die Kulturoffensive Südharz will als Verbund der regionalen Museen mehr Besucher in ihre Einrichtungen bringen. Dabei spielt die vereinseigene Homepage www.kulturoffensive-suedharz.de eine immer wichtigere Rolle. Seit zwei Jahren bieten einige Museen auf dieser Website auch Informationen für das englischsprachige Publikum an. Damit reagierten sie auf einen erfreulichen Trend: Der Harz wird zunehmend auch von ausländischen Besuchern entdeckt. Die größte Gästegruppe stammt dabei aus den Niederlanden. Deshalb beschlossen die Museumsvertreter jetzt auch holländische Erklärungen ins Internet zu stellen. Die Textvorlagen sind dazu beim Vorsitzenden Frank Uhlenhaut (frank-uhlenhaut@kabelmail.de) einzureichen. Die Übersetzung übernimmt die Firma Coombes aus Bad Sachsa, die zusätzlich auf ihrer Homepage www.thisisharz.de auf die regionalen Museen aufmerksam macht.


 

 Großartige Kunstwerke sind entstanden

Der Schulwettwerb „MUSUKU“ steht kurz vor dem Abschluss  

„Es sind großartige Kunstwerke entstanden“, mit diesen Worten machte Projektleiterin Angelika Paetzold die Teilnehmer der Frühjahrstagung der Kulturoffensive Südharz mehr als neugierig. Die Rede ist von dem Schulwettbewerb „MUSUKU“. Die Museumsvertreter erfuhren erstmals in der letzten Woche im Grenzlandmuseum Tettenborn darüber ein paar Details. Sechs Schulen haben sich an dem Wettbewerb beteiligt. Dabei sah es zu Beginn der Ausschreibung gar nicht gut um das gemeinsame Projekt mit der Volksbank im Harz aus. Nur dank der großartigen Arbeit von Angelika Paetzold und Rainer Guse von der Volksbank im Harz ist es gelungen, doch noch ein paar mehr Schulen und Schüler für das Projekt zu begeistern. Und der Einsatz hat sich gelohnt. Mit interessanten Interpretationen über die Südharzer Kulturlandschaft begeisterten die Schüler die Projektleiterin. Zum Internationalen Museumstag am Sonntag, dem 20. Mai 2012, sollen die Kunstwerke erstmals der Öffentlichkeit im Museum im Ritterhaus, Osterode, präsentiert werden. An diesem Tag findet auch die offizielle Würdigung der Arbeiten statt. Die Werke der Schüler sind dann noch bis zum 30. Juni 2012 im Museum im Ritterhaus zu sehen. Anschließend werden sie beim Südharzer Museumstag am Sonntag, dem 22. Juli 2012, im Grenzlandmuseum Tettenborn, ausgestellt. Außerdem ist daran gedacht, die Kunstwerke in einer Wanderausstellung weiterhin der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.


Neuauflage geplant

Es soll einen neuen Museumsflyer geben. Darauf verständigten sich die Mitglieder der Kulturoffensive Südharz auf ihrer letzten Zusammenkunft. Die erste Auflage ist vergriffen. Als neuer Werbepartner könnte der Regionalverband Harz infrage kommen. Heute Vormittag fand dazu in Quendlinburg ein erstes Gespräch statt. Dr. Klaus George, Geschäftsführer des Verbandes, zeigte Kooperationsmöglichkeiten auf. In Kürze soll es zu einem weiteren Austausch kommen. Frank Uhlenhaut, Vorsitzender der Kulturoffensive Südharz, räumte aufgrund dessen dem Vorhaben gute Chancen ein. Es ist daran gedacht, weitere 30.000 Exemplare im Umlauf zu bringen.


     

 Was ist ein MUSUKU?

Noch nie gehört? Kein neuer Virus, keine seltene Tierart und auch nicht eine gerade erst entdeckte Insel stecken dahinter. Sondern ein vor kurzem gestarteter Kunstwettbewerb im Landkreis Osterode. Die Kulturoffensive Südharz e.V. und die Volksbank im Harz eG suchen das Superkunstwerk „MUSUKU“.  Vor kurzem trafen sich die Beteiligten zur offiziellen Vorstellung des Wettbewerbs in Osterode. Zielgruppe sind die Schüler der weiterführenden Schulen. Doch was steckt dahinter? „Der Wettbewerb will junge Menschen an die Geschichte und die Museen der Region heranführen“, skizzierte Frank Uhlenhaut, Vorsitzender der Kulturoffensive Südharz, die Zielrichtung. Mit der Erarbeitung eines Kunstwerks erhalten die Jugendlichen die Chance, ihre Sichtweisen und Gedanken zur Darstellung und Fortentwicklung der Geschichte in der Region auszudrücken. Damit fordert der Wettbewerb auch Emotionen ein, die sonst eher nicht zum Vorschein kommen.  In dem  Anschreiben heißt es dazu: „Was interessiert euch? Was findet ihr langweilig? Was würdet ihr anders machen? Und was findet ihr gut in den Museen?“ Drei Kategorien stehen dabei den Schulen bzw. Klassen zur Auswahl. In der ersten Gruppe sollen regionaltypische Materialen wie Gips, Glas, Eisen und Holz vornehmlich in das Kunstwerk einfließen. In der zweiten Kategorie liegt der Schwerpunkt mehr auf harztypische Themen wie Bergbau, innerdeutsche Grenze, Burgen und Handwerksberufe.  Die Vielfalt der Museen soll in der dritten Gruppe zum Ausdruck kommen. „Alles in einem“ lautet hier das Motto. „Für die Aufgabenstellung stehen natürlich alle Museumstüren weit offen“, sagte Projektleiterin Angelika Paetzold.  Kostenloser Eintritt und auch persönliche Führungen inklusive. Zudem bietet Angelika Paetzold (05522/919793 oder museum.osterode@web.de) Hilfestellung bei der Projektentwicklung an. Bei ihr können auch weitergehende Informationen zum Ablauf des Wettbewerbs eingeholt werden.  Die Volksbank im Harz eG ist nicht nur Mitinitiator, sondern auch der Sponsor der Aktion. Den Teilnehmern winken Geldpreise für die Klassenkassen. Bis zum 31. Januar 2012 können die Schulen bzw. Klassen ihre Kunstwerke einreichen. Anschließend liegt es in den Händen einer Jury, aus den eingereichten Kunstwerken das „MUSUKU“ zu entdecken.   

 


Südharzer Geschichte gefeiert

Haben Sie schon gewusst, dass Kuhglocken früher sogar gestimmt wurden? Das und viel mehr konnten die Besucher des 7. Südharzer Museumstages in Ellrich erfahren. Anhand der verschiedenen Glockengeläute konnte der Kuhhirte die Tiere ausfindig machen, die sich „seitwärts in die Büsche geschlagen“ hatten. Zudem gab es Mitmach- und Vorführaktion unterschiedlichster Art. Der Glasschleifer Hubertus Finsterwalder und der Holzschnitzer Karl-Heinz Baumann demonstrierten ihr Können. Die „Löschtrabis“ und Gerätetechnik aus mehr als einhundert Jahren Feuerwehrgeschichte rundeten den 10. Geburtstag des Ellricher Feuerwehrmuseums ab. Fotoimpressionen vom 7. Südharzer Museumstag am Sontag, dem 24. Juli 2011:
















Dreisprachig werben

Drei in einem. Für die Kulturoffensive Südharz wird künftig dreisprachig geworben. Die Interessenvertretung der Südharzer Museen wird weiterhin auf der Homepage www.thisisharz.com vertreten sein. Die Werbeplattform für das englische, dänische und niederländische Publikum wirbt für den Harz als Urlaubsregion. In ihrer Mitgliederversammlung in Ellrich beschlossen die Museumsvertreter eine Vertragsverlängerung bis Ende 2012. Laut dem Unternehmer besuchen monatlich über 15.000 User die Internetseite.


 


Ein Kunstwettbewerb für die Jugend!

Das plant derzeit die Kulturoffensive Südharz. Unterstützt wird sie dabei von der Volksbank im Harz. Am Mittwoch, dem 23. März 2011, 18.00 Uhr, kommen dazu die Vertreter der regionalen Museen zusammen. Die Frühjahrstagung findet im DDR – Museum in Klettenberg statt. Der Kunstwettbewerb will Schülerinnen und Schüler ansprechen. Mit Exponaten und Symbolen der Museen sollen sie Skulpturen entstehen lassen. Als Hinweis auf die hiesigen Kulturschätze. Außerdem steht die Ausrichtung des 7. Südharzer Museumstages auf der Agenda. Mit Mitmach- und Vorführaktionen wollen die Museen auf sich aufmerksam machen. Diese Gemeinschaftsaktion findet am Sonntag, dem 24. Juli 2011, in der Stadt Ellrich statt. Bereits zum 7. Mal. Vorsitzender Frank Uhlenhaut erwartet auch eine erneute Diskussion über das Logo der Kulturoffensive. Nicht zuletzt stehen Vorstandswahlen an.
 



Der Südharz und der Brocken!



Kann der Brocken für den Südharz werben? Diese Frage beschäftigt derzeit die Kulturoffensive Südharz. Zum zweiten Mal. Die Stadt Bad Sachsa hat die Diskussion erneut angestoßen. Sie ist der Auffassung, dass der Brocken nicht der richtige Werbeträger für den Südharz ist. In der Herbstversammlung votierten die Mitglieder mehrheitlich für das Logo und den Brocken. Jetzt steht die nicht unumstrittene Entscheidung auf den Prüfstand.
 

 


 

Volksbank überzeugt mit Marketingidee

Kulturoffensive Südharz sprach sich einhellig für Museumscard aus

"Das ist wirklich eine großartige Idee“, mit diesen Worten brachte Detlef Roggenbach vom Heimatmuseum Zorge die Meinung aller anwesenden Museumsvertreter auf den Punkt. In der Frühjahrstagung der Kulturoffensive Südharz im Heimatmuseum Bad Sachsa wurde einstimmig beschlossen, die Marketingidee der Volksbank im Harz umzusetzen. Es geht um die Einführung eines Museumspasses. Ziel ist es, durch die Museumscard den Bekanntheitsgrad der mitwirkenden Museen zu steigern und die Kulturregion Südharz zu stärken. Zudem wird den Mitgliedern der Volksbank im Harz eG durch den freien Eintritt in die teilnehmenden Museen einen Mehrwert geboten. Im Rahmen der Einführung ist unter anderem ein Kreativwettbewerb geplant, der ein Kunstwerk aus Symbolen und Elementen aller Museen hervorbringen soll. Hierfür sollen die Berufsbildenden Schulen angesprochen werden. Die Prämierung der besten Idee soll bei einer Auftaktveranstaltung im Herbst 2010 erfolgen. Die Vereinheitlichung und Professionalisierung des Erscheinungsbildes der Kulturoffensive wurde ebenfalls thematisiert. Dazu lag den Delegierten ein Vertrag vor, der eine grundlegende Überarbeitung des Corporate Identity zum Inhalt hatte. Die Museumsvertreter versprechen sich mit einem professionelleren Außenauftritt des Verbundes auch eine größere Werbewirkung für die einzelnen Kultureinrichtungen. Zu guter Letzt wurde noch intensiv über die Museumsregistrierung diskutiert. Dazu war Hans Lochmann, Referent des Museumsverbandes Niedersachsen und Bremen e.V., zu der Frühjahrstagung gekommen. In seinem halbstündigen Vortrag trug er die acht Elemente für die Zertifizierung vor, die da lauten: Dauerhafte institutionelle und finanzielle Basis, Leitbild- und Museumskonzept, Museumsmanagement/Organisation, Qualifiziertes Personal, Sammeln, Bewahren, Dokumentieren und Forschen und Ausstellen und Vermitteln. Er machte auch den kleineren Einrichtungen Mut, den etwa einjährigen Weg zu gehen. Das Museum im Ritterhaus, Osterode, und das Schlossmuseum Herzberg hatten sich bereits im Vorfeld für diesen Schritt entschieden. Das Heimatmuseum Bad Sachsa und das Glasmuseum Steina zeigten sich in der Mitgliederversammlung interessiert. Der Vorsitzende der Kulturoffensive, Frank Uhlenhaut, deutete in diesem Zusammenhang auch die Koordinationsmöglichkeiten des Verbundes an. „Wir haben großes Interesse daran, dass diejenigen, die sich auf den Weg zur Registrierung machen, auch erfolgreich sind“,  betonte Uhlenhaut abschließend.

 


 

„Wie ein Sechser im Lotto“ empfunden

Museumszertifizierung auch für kleinere Einrichtungen interessant



Die Museumszertifizierung ist auch für kleinere Einrichtungen interessant. Zu diesem Ergebnis kommt zumindestens die Museumsleiterin Erika Turek aus Seelze. Anfang der Woche besuchte eine Abordnung der Kulturoffensive Südharz das Heimatmuseum Seelze. Dort wollten Angelika Paetzold, Ralph Boehm, Dieter Rempel und Frank Uhlenhaut etwas über die erfolgreiche Zertifizierung der 150 qm kleinen Einrichtung erfahren. Und sie wurden nicht enttäuscht. Die ehrenamtliche Museumsleiterin bezeichnete den Zertifizierungsprozess als „einen Sechser im Lotto“. „Wir haben dadurch einen Schub bekommen“, warb sie für die Teilnahme an der Registrierung. Andererseits machte sie deutlich, dass das Vorhaben nicht nur einen Initiator braucht, sondern auch aktive Mitstreiter. Allein kann man keine aussichtsreiche Teilnahme und nachhaltige Entwicklung gewährleisten, machte Erika Turek deutlich. Für eine erfolgreiche Zertifizierung bedarf es als Erstes eines Leitbildes und einer Museumskonzeption. Beides wurde vom ehrenamtlichen Vorstand des Museumsvereins für die Stadt Seelze e.V. entwickelt. Es wurde deutlich, dass es hierbei nicht um etwa ein zwanzigseitiges Exposee geht, sondern in erster Linie um das Festschreiben der vorhandenen Standards und dessen Weiterentwicklung. Im Laufe der einjährigen Vorbereitungsphase für die Antragsstellung mussten unter anderem Fragen zum Corporate Identity (CI) und dem Museumsmanagement beantwortet werden. Zudem standen die Schulung der Ehrenamtlichen sowie die Sammlungspflege auf der Agenda. Unterstützt wurde der Museumsverein tatkräftig von der Stadt Seelze durch die Zurverfügungstellung von Mitarbeitern im Rahmen der Eingliederungshilfen. Dadurch konnten insbesondere die Depoträume und damit ein Großteil der Exponate geordnet und katalogisiert werden. Durch das Mitmachen wurden zudem den Akteuren die Pluspunkte sowie die Veränderungspotenziale des Museums bewusst gemacht. Aber auch einen Zuwachs an Mitgliedern konnte der Verein seit der Zertifizierung verzeichnen. „Wir haben seitdem auch Neues ausprobiert, so dass wir mehr wahrgenommen worden sind“, führte die engagierte Museumsleiterin abschließend aus. Während des dreistündigen Besuches konnten viele Fragen zum Prozess und Aufwand der Zertifizierung beantwortet werden. Dabei wurde deutlich, dass das Thema weiterhin die Kulturoffensive Südharz beschäftigen wird. Zur Klärung der noch offenen Punkte soll jetzt der Museumsverband Niedersachsen und Bremen e.V. kontaktiert werden. Zurzeit strebt nur das Museum im Ritterhaus der Stadt Osterode eine Zertifizierung an. Das Heimatmuseum Bad Sachsa befindet sich noch in der Sondierungsphase. Die Kulturoffensive Südharz will die Museen bei der Zertifizierung unterstützen.


 

 

 

 

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